Du klappst am Flughafen den Laptop auf, wählst das kostenlose Netz, und eine Seite erscheint: „Gib deine E-Mail-Adresse ein, um dich zu verbinden.“ Der Betreiber will dir Angebote schicken können. Du willst nur deinen Flug checken. So kommst du online, ohne deine echte Adresse herzugeben – und so bleibst du sicher, wenn du verbunden bist.
So kommst du an der Anmeldeseite vorbei
Die Anmeldeseite lädt meist, bevor du Internetzugang hast. Du brauchst die temporäre Adresse also schon vorher.
- Öffne TempDog, bevor du dich verbindest oder über mobile Daten, und kopiere deine Adresse.
- Verbinde dich mit dem WLAN und füge die Adresse auf der Anmeldeseite ein.
- Schickt das Netzwerk einen Bestätigungslink, öffne ihn aus dem TempDog-Posteingang.
Manche Anmeldeseiten geben dir ein paar Minuten Zugang, um deine E-Mail zu bestätigen. Das reicht, um TempDog zu öffnen und auf den Link zu klicken.
Schalte Nach der ersten E-Mail schließen ein, wenn du nur eine einzige Bestätigungsnachricht erwartest. Die Adresse schließt sich dann 10 Minuten nach deren Eingang von selbst.
Ist öffentliches WLAN sicher?
Viel sicherer als früher. Laut FTC verschlüsseln die meisten Websites deine Daten inzwischen, was sie auch in öffentlichen Netzen schützt. Achte auf das Schloss-Symbol oder „https“ in der Adressleiste.
Die Tipps der FTC für öffentliches WLAN laufen auf ein paar Gewohnheiten hinaus:
- Nutz starke, unterschiedliche Passwörter und aktivier wo möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Halte System, Browser und Sicherheitssoftware aktuell, am besten automatisch.
- Denk daran: Verschlüsselung heißt nicht, dass eine Seite seriös ist. Auch eine gefälschte Seite kann https nutzen, und alles, was du dort eintippst, landet beim Betrüger.
Extra Vorsicht in geteilten Netzen
- Frag das Personal nach dem Netzwerknamen. Betrüger richten manchmal ein Netz mit ähnlichem Namen ein, etwa „Airport_Free_WiFi“ neben dem echten.
- Gib keine Kartendaten auf einer Seite ein, die direkt nach dem Verbinden aufgetaucht ist – es sei denn, du bist sicher, dass es die Bezahlseite des echten Netzwerks ist.
- Schalte auf deinem Handy das automatische Verbinden mit offenen Netzen ab.
- Falls du ein VPN hast, bietet es eine zusätzliche Schutzschicht.
Warum nicht einfach deine echte E-Mail-Adresse?
WLAN-Anmeldungen landen oft in Werbelisten, und manche Betreiber teilen sie mit Partnern. Eine temporäre Adresse bringt dich online und hält deinen echten Posteingang aus diesen Listen heraus. Läuft der Timer ab, wird die Adresse gelöscht und nie wiederverwendet.
Betrug entdeckt? US-Nutzer können ihn unter ReportFraud.ftc.gov melden.
Mehr dazu: Spam-E-Mails stoppen und War meine E-Mail in einem Datenleck?
Quellen
- Federal Trade Commission, Are Public Wi-Fi Networks Safe? What You Need To Know, Verbraucherratgeber, aktualisiert im März 2026.